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Aderlass – das klassische blutentziehende Verfahren

Der Aderlass zählt zu den Ausleitungsverfahren und ist eines der ältesten Heilverfahren, deren Geschichte über 2000 Jahre zurück reicht.

Es ist eine Behandlungsmethode, bei der dem Patienten Blut entzogen wird. Es wird Blut aus der Vene entnommen. Die Menge des entnommenen Blutes ist abhängig vom Alter, Geschlecht und Konstitution des Patienten und wird im persönlichen Fall entschieden. 

Ich empfehle einen Aderlass bei:

  • chronische Krankheiten wie z.B. Allergien, Rheuma, Gicht (besonders hilfreich bei akutem Gichtanfall)
  • Krankheiten die zur genannten Blutstauung gehören wie z.B. Krampfadern, Hämorrhoiden
  • Migräne
  • Bluthochdruck
  • Krankheiten die mit einer Vergiftung des Blutes bzw. einer Übersäuerung in Verbindung stehen, wie z.B. Hauterkrankungen oder Entzündungen
  • in der naturheilkundlichen Gynäkologie z.B. nach Gebärmutterentfernung, bei ausbleibendem

Der Aderlass wird in meiner Praxis nur bis max. 6 Tagen nach Vollmond durchgeführt. Bitte rechtzeitig anmelden – begrenzte Terminvergabe!

Aus der Praxis
Frau W. hat seit Jahren einen erhöhten Blutdruck, der sich mit Medikamenten nur unbefriedigend einstellen lässt. Sie hat bei der Blutuntersuchung außerdem regelmäßig einen erhöhten Hämatokrit, ihr Blut ist sozusagen „zu dick“.  Ich berate Frau W. zu ihrer Ernährung und anderen Maßnahmen zur Lebensführung und nehmen alle zwei Monate einen Aderlass in der Praxis vor. Mit der Einstellung des Blutdrucks klappt es seither besser.