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Baunscheidtieren

Das Baunscheidtieren ist eine sogenannte Reiztherapie. Über die Haut werden damit indirekt Organe, Funktionskreise und der Zellstoffwechsel beeinflusst.

Beim Baunscheidtieren wird die Haut mit einem sterilen, runden Nadelkopf, auf dem viele kleine Spitzen sitzen, wenige Zehntelmillimeter angeritzt. Dann wird auf diese Mini-Hautöffnungen eine spezielle Mischung aus ätherischen Ölen eingerieben.

Durch diesen Reiz wird die Haut stark gerötet und es entstehen an den Einstichstellen kleine Pustel oder Bläschen.

Baunscheidtiert wird meist am Rücken, manchmal auch an den Beinen, den Schultern und den Knien. Der Patient liegt dabei bequem auf der Behandlungsliege. Der Therapeut desinfiziert die Haut, dann betätigt er mehrmals den Nadelkopf, bis die gewünschte Hautfläche für das Einreiben des durchblutungsfördernden Baunscheidtöls vorbereitet ist. Mit Watte massiert er das Öl in die Haut ein und lässt diese Hautreizung dann eine Zeit lang einwirken. Die Hautrötungen und die leichten Schwellungen an den Einstichstellen verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Eine Baunscheidttherapie besteht aus mehreren Sitzungen, zwischen denen mehrere Tage liegen.

Eine Baunscheidttherapie wirkt stark tonisierend, entschlackend, mobilisierend und regenerierend.

 

Aus der Praxis
Simone M. hat eine anstrengende Zeit hinter sich: Sie hat ein Baby bekommen und lange gestillt. Sie ist normalerweise robust und durch nichts aus der Ruhe zu bringen, fühlt sich jetzt aber sehr matt und abgeschlagen. Fünf Baunscheidt-Behandlungen, bei denen ich besonders das Hormonsystem und die Reflexzone für das Herz berücksichtige, geben der Mutter deutlich mehr Kraft und Ausdauer. Zusätzlich erhebe ich den Spiegel gewisser Mikronährstoffe, z. B. Jod und fülle die Mängel mit orthomolekularer Medizin auf.